Ich, in der „Lea“

 

Ey, weißte … da kommste dir für einen klitzekleinen Moment vor, wie ’n kleinerStar. Siehst dich schon auf’m  roten Teppich spazieren. Gibst dem Jamie Oliver ne Gettofaust, grinst ihm zu :“Na, Dscheymie? Wie isett? Alles fit im Schritt?“
Stehst da im Blitzlichtgewitter, in deiner geübten Victoria Beckham-Pose (aber MIT einem Lächeln!), alle jubeln dir zu …

… und plötzlich siehste dich wieder im Spiegel und gibst ein entsetztes Kreischen von dir, nimmst deinen Eimer und deinen Wischmop und gehst wieder die Treppenputzen.

Hach ja … die Realität ist manchmal schon Scheiße. 😂

Spaß. Alles gut. Durch meine Community, meine Leser, hab ich so tolle Sachen erlebt (und erlebe es noch), die ich mir nie erträumt hätte.
Bin gesund& glücklich und darf immer wieder so wunderbare Menschen kennen lernen. Das ist einfach unbezahlbar!

Vielen herzlichen Dank an Frau Aszmons und dem wundervollen Lea-Team, für diesen tollen Bericht!

Dies ist die heutige, 26. Ausgabe.

 

 

Wird Zeit, dass ich mich mal wieder melde!

Still war es hier auf meiner Homepage, aber umso turbulenter in meinem Leben.

Was bisher geschah:

-Meine Eltern sind wieder zurück in die Heimat (Türkei), es geht ihnen soweit ganz gut.

-Ein paar meiner Kochkurse fanden in den Winter-und Frühlingsmonaten bei mir Zuhause statt. Jeder Kurs war ein Erlebnis für sich und hat hammermäßig Spaß gemacht!

-Ich war für einige Tage auf Mallorca

-Ich war für 9 Tage in New York

-Am 17.6. begann meine diesjährige Deutschland-Kochtour. Es war ein absolut fantastischer Start in Peine (Hannover). Unsere Gastgeberin, ihr Zuhause, das Ambiente, die gesamte Gruppe waren einfach nur toll!

-Morgen , am 20.6., wird die Frauenzeitschrift „Lea“ in ihrer Ausgabe von mir und meinem Kochbuch berichten.

-Am nächsten Freitag, am 22.6., habe ich meine 2. Lesung mit Verkostung, im „Bücherwurm“ in Datteln.

Karten erhalten Sie im Bücherwurm oder an der Abendkasse. Eintritt: 10 Euro

Vorbestellungen unter:

Tel: 02363-4539
Fax: 02363-63175

E-Mail: info@buecherwurm-datteln.de

 

Und hier noch einige Eindrücke von unserem letzten Kochkurs in Peine.
Wann darf ich SIE zu einem Kurs begrüßen, oder sogar Gast bei Ihnen sein?:)

 

 

 

Meine 1. Lesung bei Mayersche: Bilder und Eindrücke

Am 31.03.2018 durfte ich meine erste Lesung erleben, in der Mayerschen Buchhandlung in Castrop-Rauxel. Vielen Dank an alle Mitarbeiter; ganz besonders an Frau Jahn und Frau Höver, für die Einladung.

Es war wahnsinnig aufregend und hat sehr Spaß gemacht. Auch die Verkostung kam sehr gut an. Hier ein paar Eindrücke (an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Martina Engert, für die tollen Fotos!):

Meine 1. Lesung: bei Mayersche!

Ich bin sehr aufgeregt und freue mich riesig!

Am 31.03.2018, 12:00 Uhr, in Castrop-Rauxel, Mayersche Buchhandlung.
Weitere Lesungen bei Mayersche in Dortmund und Essen sind ab September geplant.
Die nächste Lesung ist in der Buchhandlung „Bücherwurm“ in Datteln.

Falls ihr in der Nähe seid, Zeit&Lust habt, kommt vorbei. Gibt lustige Kurzgeschichten und lecker Verkostung! 🙂

Kochen mit und BEI Aysenputtel!

Ich hatte ja beschlossen, in den Wintermonaten die Kochkurse bei mir zu Hause zu geben. Gesagt, getan!

Drei Kurse fanden bis jetzt bei mir zu Hause statt, und es war soooo schön! Es waren alle diesmal MEINE Gäste.

Apropos Gast …
Hab‘ ja in meinem Kochbuch schon ausgiebig über das Thema „Gastfreundlichkeit“, (besonders über die „türkische“) geschrieben.😉 Mit einer Sache bin ich etwas „überfordert“. Eins kommt -sozusagen- in meinem (türkischen) Kopf irgendwie nicht an:
wir sind bei MIR Zuhause und es sind meine GÄSTE, und Gäste zahlen bei mir nicht für das Essen, was ich ihnen auf den Tisch stelle.
Jaaa, irgendwo sagt mein Verstand:“ hömma, Frollein, ich glaub es hackt! Datt is’n offizieller KOCHKURS, vastehsse?? Koch-kurs!! Datt is nu mal gegen Gebühr, da brauchsse dir jetzt nich’n Kopp machen, do!“

Meine Mama würd‘ sagen;“ Kizim, die Gäste bezahlen dafür, dass sie bei dir essen!!? Tövbeee…“

„Ähm, Annecim, dass ist ein Kochkurs. Wir kochen gemeinsam, die schnibbeln und rühren alle mit, das ist …-“

„WAS? Du lässt die Gäste auch noch ARBEITEN??? Allahallaaaah …“

Denn nach Paragraph üçyüzotuzüç, Absatz üç, im türkischen Gastgebergesetzbuch, darf man dem Gast keine Arbeit aufs Auge drücken, es sei denn er fleht und bettelt danach und sagt :“bak ölümü gör!“ (sowas ähnliches wie: nur über meine Leiche) oder :“Allahaşkına!“ Übersetzt heißt es „Um Gottes Willen“ Aber es wird als „ich bitte dich“ benutzt. Und gleich danach:“Bak Allah’ın adını verdim!“ ( „Guck, jetzt hab ich sogar Allah erwähnt“. Der Gast will damit sagen: „du MUSST mich jetzt lassen!“) Ja ja, hatte ich ja schon erwähnt im Buch, ist nicht so einfach manchmal, die türkische Gastfreundschaft. Für beide Seiten.

Bei meinen Kursen gibts ja immer ein 4-Gänge-Menü, bzw. vier Rezepte (bei uns Türken wird ja eh immer alles aufn Tisch gestellt. Da gibts keine großen Pausen zwischen den verschiedenen Gängen, außer bei Suppe und Nachtisch) aber bei mir zu Hause gibt es etwas mehr.

OK, mag sein, dass ich es mit dem „Gäste-Bonus“ ein wenig übertreibe und es am Ende kein 4-5 , sondern ein 9-Gänge-Menü wird, aber genau SO hab ich es mir vorgestellt, als türkische Gastgeberin. „Wenn nix übrig bleibt, hats eindeutig nicht gereicht“ , heißt ein altes türkisches Sprichwort (oder auch nicht, egal, dann hab ichs jetzt eben erfunden). Die Gäste nehmen auch noch was in Tupperdosen mit nach Hause, aber mein Hausinventar ist noch da, keine Sorge. Eine Teilnehmerin war so schlau, erst beim Verabschieden an der Tür zu sagen:“ Ayşe, es war so schön bei Dir. Dein Wohnzimmer, mit den Lichtern und dem Holz neben dem Kamin, so toll…“ Ich wollte ihr das Holz und die Lichterketten grad einpacken, da war sie aber schon weg. Quasi als „Gast-Bonus“. Als ich das letztens meiner Arbeitskollegin erzählte, mussten wir beide so lachen und sie sagte: „Oh, Ayşe. Ich seh dich schon vor mir, wie der Gast sagt:‘
-Schöne Vase!
und du so:
-Nimm mit!
-Tolles Gemälde…
-Pack ich dir mit ein.
Pass auf, dass du nicht dein ganzes Hausinventar mitgibst!“

Ja genau.

-Schöne Häkeldeckchen!
-Kannste ruhig mitn…häh?!! Häkeldeckchen? WTF??!! *kreisch* Wo?! Woo?!! 😱 *augenzuhalt* Mach sie weg! Mach sie weeeg!!!

Auf jeden Fall machen diese Kochkurse Sau-Spaß!

Es gibt wieder neue Termine! Wann darf ich DICH/EUCH bei mir begrüßen? 😉

 

Ich war im WDR, live!

Hallöchen, bin wieder im Lande!

Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend besser und ich werde meine Eltern, am Ende des Monats, zu mir holen. Bis meine Mutter soweit ist, dass sie wieder für sich und meinen Vater sorgen kann, werden sie erstmal hierbleiben.

Mein Leben hier geht es mal wieder weiter und ich hatte gestern einen Live-Auftritt in der Sendung „WDR Lokalzeit aus Dortmund“.

Am Morgen wurde bei mir Zuhause gemeinsam gekocht und gegessen, am Abend war ich dann im Studio. Es war ein sehr aufregender Tag für mich, aber ich habe mich tapfer geschlagen. Trotz aller Aufregung und Lampenfieber hat es wahnsinnig Spaß gemacht und das  WDR-Team war unglaublich freundlich!

An dieser Stelle nochmals ein ganz großes DANKESCHÖN!

Und ich bin dem Dscheymie wieder ganz Nahe … hach! 😉

Familie geht vor

Eigentlich wäre ich morgen wieder nach Deutschland zurückgeflogen, aber meine Mutter hat unerwartet eine schwere Herz-OP bekommen. Ich musste meinen Urlaub um 2 Wochen verlängern.

In der Türkei muss, Tag und Nacht, immer ein Familienangehöriger dabei sein und sich um ihn kümmern. Ich bin seit ein paar Tagen im Krankenhaus mit ihr.

Soweit ist alles gut verlaufen. Es geht ihr, den Umständen entsprechend,relativ gut. Es ist grad alles ziemlich schwer und anstrengend hier. Ich bin körperlich und seelisch ziemlich fix und fertig, aber ich muss stark sein. Hoffe sehr, dass sich meine Mutter schnell erholt und wieder gesund wird.

Bitte seht es mir nach, wenn ich zur Zeit kaum erreichbar bin, oder auf irgendwelche Anfragen, Mails etc. nur verspätet reagieren kann.

Ich habe gerade wirklich ganz andere Sorgen, so leid es mir tut.

Wenn es um Gesundheit geht, rückt plötzlich alles in den Hintergund.

Vielen Dank für euer Verständnis.

Ayse

Ich bin Urlaub!

 

Als ich am frühen Morgen die Bäckerei umme Ecke betrat, fing ich bei dem Anblick wieder an zu sabbern. Lauter frischgebackene Leckereien, Teilchen usw.

Für Puddingbrezeln könnt ich ja sterben! Ach, dachte ich mir, gönnste Dir mal eins. Kaum hatte ich es ausgesprochen, grinste mich die Verkäuferin an, die sonst immer so gelangweilt guckte:“Aber aaaaaber, Frau Aysenputtel! Sie wollen doch nicht etwa sündigen? Wollten Sie nicht Neujahr wieder durchstarten und endlich mal Ihr Startgewicht erreichen, hmmm? Das haben wir doch alle aus der Presse entnommen!“

„Mist!“ dachte ich, hatte ganz vergessen, dass der Castroper Stadtanzeiger gestern auch noch berichtet hatte und mich jetzt die Meisten erkennen.

Kaufte ein Vollkornbrot und verließ, nachdem ich ein paar Autogramme geben musste, ganz schnell den Laden.

Gegen Abend war ich nur unterwegs. Zur Post, wieder tonnenweise Bücher versendet, nach neuen Polsterumschlägen geschaut, überall keiner mehr da. Ich hatte sie alle leer gekauft. Grrrr!

In dem Stress keine Zeit zum Kochen gehabt und kurz beim Dönermann angehalten. Es musste jetzt ganz schnell gehen.

Als ich einen Döner bestellte, sagte Mustafa: „Ey, Aischenputtl, wir kennen disch ausm Fernsehn, voll krass. Wir ssinsso schitolss auf disch, ey. Aber nix mehr Döner. Du musst abnehm‘, isch mach dir Salat fertig, nä? Mit ohne scharf?“

Aaaaaaaaarggh!!! Ich rannte fluchtartig aus dem Laden und fuhr nach Hause. Meine Nachbarn guckten aus den Fenstern und riefen mir zu:“Aber dieses Jahr klappt es dann mit dem Zielgewicht, Frau Nachbarin, ne?“ Und alle machten ein Zeichen mit ihren Zeige-und Mittelfingern, mit denen sie zuerst auf ihre Augen zeigten und sie dann auf mich richteten, um mir sagen zu wollen:“Wir haben ein Auge auf Dich. Castrop is watching you!“

Hechelnd und mit kalten Schweißperlen auf der Stirn flüchtete ich in meine Wohnung. Gerade als ich in die Küche kam …. klingelte der Wecker! Schweißgebadet öffnete ich meine Augen. Noch nie war ich so froh, aufgewacht zu sein. 😀

Als ich danach zur Bäckerei ging, schaute mich die Verkäuferin -wie immer gelangweilt- an und fragte: „Bitteschön. Was darf’s sein?“

Ich kaufte mir ein Vollkornbrot und verzichtete auf ein Teilchen. Den ganzen Tag lief ich durch die Stadt und erledigte meinen Kram, wie immer.

Am Abend kochte mein Mann uns Tantuni (Wrap mit Fleisch und Salatfüllung, für 10 SP) und ich aß genüsslich noch eine handvoll Gummibärchen als Nachtisch.

*rülps* Es lebe die Anonymität!

 

PS: ich werde morgen für 2 Wochen zu meinen Eltern, in die Türkei fliegen. Meinem Papa geht es nicht besonders gut in letzter Zeit und jedes Mal wenn ich ihn sehe, denke ich, dass es jetzt vielleicht das letzte Mal war, dass ich ihn sehe und freue mich aufs Neue, wenn ich ihn noch ein weiteres Mal wiedersehen darf.

Wollte nur noch eins mitteilen: es wollen/können ja nicht alle bei Amazon bestellen und bestellen deshalb in den Buchläden, mit der ISBN-Nummer. Was natürlich keiner wissen kann: diese Bestellungen landen immer bei mir und ich muss mich selbst drum kümmern. Ist zwar immer sehr anstrengend und zeitaufwendig für mich, aber ich habe es natürlich immer gern gemacht, bis jetzt. Aber mittlerweile gehen auch meine Autorenexemplare zu Neige. Warum ich nicht über Libri und Co. liefern lassen kann ist eine etwas komplizierte Geschichte.

Deswegen Info an alle:ich  kann keine mehr verschicken. Geht also bitte nicht mehr in die Buchhandlungen deswegen, das Buch ist (leider) nur noch über Amazon zu beziehen. Falls es zu einer 3. Auflage kommen sollte, dann werde ich mir natürlich wieder welche liefern lassen. Bis dato ist es jetzt so, tut mir echt Leid für diejenigen, die es dann nicht bestellen können.

Für alle, die in Castrop.Rauxel und Umkreis wohnen: in den Buchhandlungen „Mayersche“ und „Leselust“ in Castrop sind noch einige Exemplare vor Ort!

Bis dann!