Ich war im WDR, live!

Hallöchen, bin wieder im Lande!

Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend besser und ich werde meine Eltern, am Ende des Monats, zu mir holen. Bis meine Mutter soweit ist, dass sie wieder für sich und meinen Vater sorgen kann, werden sie erstmal hierbleiben.

Mein Leben hier geht es mal wieder weiter und ich hatte gestern einen Live-Auftritt in der Sendung „WDR Lokalzeit aus Dortmund“.

Am Morgen wurde bei mir Zuhause gemeinsam gekocht und gegessen, am Abend war ich dann im Studio. Es war ein sehr aufregender Tag für mich, aber ich habe mich tapfer geschlagen. Trotz aller Aufregung und Lampenfieber hat es wahnsinnig Spaß gemacht und das  WDR-Team war unglaublich freundlich!

An dieser Stelle nochmals ein ganz großes DANKESCHÖN!

Und ich bin dem Dscheymie wieder ganz Nahe … hach! 😉

Familie geht vor

Eigentlich wäre ich morgen wieder nach Deutschland zurückgeflogen, aber meine Mutter hat unerwartet eine schwere Herz-OP bekommen. Ich musste meinen Urlaub um 2 Wochen verlängern.

In der Türkei muss, Tag und Nacht, immer ein Familienangehöriger dabei sein und sich um ihn kümmern. Ich bin seit ein paar Tagen im Krankenhaus mit ihr.

Soweit ist alles gut verlaufen. Es geht ihr, den Umständen entsprechend,relativ gut. Es ist grad alles ziemlich schwer und anstrengend hier. Ich bin körperlich und seelisch ziemlich fix und fertig, aber ich muss stark sein. Hoffe sehr, dass sich meine Mutter schnell erholt und wieder gesund wird.

Bitte seht es mir nach, wenn ich zur Zeit kaum erreichbar bin, oder auf irgendwelche Anfragen, Mails etc. nur verspätet reagieren kann.

Ich habe gerade wirklich ganz andere Sorgen, so leid es mir tut.

Wenn es um Gesundheit geht, rückt plötzlich alles in den Hintergund.

Vielen Dank für euer Verständnis.

Ayse

Ich bin Urlaub!

 

Als ich am frühen Morgen die Bäckerei umme Ecke betrat, fing ich bei dem Anblick wieder an zu sabbern. Lauter frischgebackene Leckereien, Teilchen usw.

Für Puddingbrezeln könnt ich ja sterben! Ach, dachte ich mir, gönnste Dir mal eins. Kaum hatte ich es ausgesprochen, grinste mich die Verkäuferin an, die sonst immer so gelangweilt guckte:“Aber aaaaaber, Frau Aysenputtel! Sie wollen doch nicht etwa sündigen? Wollten Sie nicht Neujahr wieder durchstarten und endlich mal Ihr Startgewicht erreichen, hmmm? Das haben wir doch alle aus der Presse entnommen!“

„Mist!“ dachte ich, hatte ganz vergessen, dass der Castroper Stadtanzeiger gestern auch noch berichtet hatte und mich jetzt die Meisten erkennen.

Kaufte ein Vollkornbrot und verließ, nachdem ich ein paar Autogramme geben musste, ganz schnell den Laden.

Gegen Abend war ich nur unterwegs. Zur Post, wieder tonnenweise Bücher versendet, nach neuen Polsterumschlägen geschaut, überall keiner mehr da. Ich hatte sie alle leer gekauft. Grrrr!

In dem Stress keine Zeit zum Kochen gehabt und kurz beim Dönermann angehalten. Es musste jetzt ganz schnell gehen.

Als ich einen Döner bestellte, sagte Mustafa: „Ey, Aischenputtl, wir kennen disch ausm Fernsehn, voll krass. Wir ssinsso schitolss auf disch, ey. Aber nix mehr Döner. Du musst abnehm‘, isch mach dir Salat fertig, nä? Mit ohne scharf?“

Aaaaaaaaarggh!!! Ich rannte fluchtartig aus dem Laden und fuhr nach Hause. Meine Nachbarn guckten aus den Fenstern und riefen mir zu:“Aber dieses Jahr klappt es dann mit dem Zielgewicht, Frau Nachbarin, ne?“ Und alle machten ein Zeichen mit ihren Zeige-und Mittelfingern, mit denen sie zuerst auf ihre Augen zeigten und sie dann auf mich richteten, um mir sagen zu wollen:“Wir haben ein Auge auf Dich. Castrop is watching you!“

Hechelnd und mit kalten Schweißperlen auf der Stirn flüchtete ich in meine Wohnung. Gerade als ich in die Küche kam …. klingelte der Wecker! Schweißgebadet öffnete ich meine Augen. Noch nie war ich so froh, aufgewacht zu sein. 😀

Als ich danach zur Bäckerei ging, schaute mich die Verkäuferin -wie immer gelangweilt- an und fragte: „Bitteschön. Was darf’s sein?“

Ich kaufte mir ein Vollkornbrot und verzichtete auf ein Teilchen. Den ganzen Tag lief ich durch die Stadt und erledigte meinen Kram, wie immer.

Am Abend kochte mein Mann uns Tantuni (Wrap mit Fleisch und Salatfüllung, für 10 SP) und ich aß genüsslich noch eine handvoll Gummibärchen als Nachtisch.

*rülps* Es lebe die Anonymität!

 

PS: ich werde morgen für 2 Wochen zu meinen Eltern, in die Türkei fliegen. Meinem Papa geht es nicht besonders gut in letzter Zeit und jedes Mal wenn ich ihn sehe, denke ich, dass es jetzt vielleicht das letzte Mal war, dass ich ihn sehe und freue mich aufs Neue, wenn ich ihn noch ein weiteres Mal wiedersehen darf.

Wollte nur noch eins mitteilen: es wollen/können ja nicht alle bei Amazon bestellen und bestellen deshalb in den Buchläden, mit der ISBN-Nummer. Was natürlich keiner wissen kann: diese Bestellungen landen immer bei mir und ich muss mich selbst drum kümmern. Ist zwar immer sehr anstrengend und zeitaufwendig für mich, aber ich habe es natürlich immer gern gemacht, bis jetzt. Aber mittlerweile gehen auch meine Autorenexemplare zu Neige. Warum ich nicht über Libri und Co. liefern lassen kann ist eine etwas komplizierte Geschichte.

Deswegen Info an alle:ich  kann keine mehr verschicken. Geht also bitte nicht mehr in die Buchhandlungen deswegen, das Buch ist (leider) nur noch über Amazon zu beziehen. Falls es zu einer 3. Auflage kommen sollte, dann werde ich mir natürlich wieder welche liefern lassen. Bis dato ist es jetzt so, tut mir echt Leid für diejenigen, die es dann nicht bestellen können.

Für alle, die in Castrop.Rauxel und Umkreis wohnen: in den Buchhandlungen „Mayersche“ und „Leselust“ in Castrop sind noch einige Exemplare vor Ort!

Bis dann!

Ich, bei RTL West, im WDR 2, WDR 4 und Radio Vest!

Was war das für eine aufregende Woche  für mich! Aber seht und hört selbst:

RTL West

 

WDR 2

 

WDR 4

 

Radio Vest

 

 

Die Presse und ich kommen uns näher

Nachdem heute die Bild-Zeitung diesen Bericht veröffentlichte, meldeten sich einige Radio-und Fernsehsender und kamen direkt vorbei. Morgen senden Radio Vest (vormittags und nachmittags)  und WDR 2 das Interview mit mir. Morgen früh bin ich live im Studio Dortmund, beim WDR 4.

Morgen Nachmittag kommt die türkische Zeitung Sabah und am Donnerstag SAT1 zu mir nach Hause.

Habe gemerkt, dass man ziemlich aufgeregt und nervös ist, bei solchen Interviews. Da ist nicht viel mit Schlagfertigkeit und lustig, nee, da bin ich nur froh, dass ich das Ganze halbwegs gut überstehe, ohne viel Blödsinn zu reden (hoffe ich) 🙂

 

Bleibt spannend!

Der Döner wurde gerettet!

(Quelle: Bild)

 

Allaha şükür!! (Allah sei Dank!)
Das ganze Land kann wieder aufatmen, keiner wird mehr verhungern, die Arbeitslosenzahlen werden nicht raketenmäßig in die Höhe springen, der Döner ist gerettet!  Hallelujah!

Die EPP Group (die europäische Volkspartei) twitterte gestern : „We saved your Kebap. You’re welcome 😊“

(Ja, mit einem Smiley! Die sind so albern, die vonne EPP … tse)

Oh, ssenkyu Mista EPP, wie Törkies ent Dschörmens ar werri werri häppie ent so greyfruut – ähm- greytfull. Got seyf se kween ent juh seyf se döner. EPP vor präsidänt!! Wie lof juh!

Aysenputtel

(Sorry, aber irgendeiner musste sich ja mal hier vernünftig und ganz offiziell bei denen bedanken, für die Heldentat. Wenn nicht ich, wer dann?)

#dönermachtschöner #abernichtdiemerkel